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Für das Grüne im Leben

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Wenn der Garten langsam sein bunt duftendes Sommerkleid abstreift und sich auf den Herbst vorbereitet, ist es an der Zeit, an den nächsten Frühling zu denken. Denn schon jetzt sollte man Blumenzwiebeln in die Erde setzen, um sich im nächsten Frühjahr an der blühenden Pracht erfreuen zu können.


Worauf muss man achten?
Achten Sie beim Kauf der Blumenzwiebeln darauf, dass sie statt Tütenware lieber lose oder in Netzen verpackte Zwiebeln wählen. So können Sie sich besser von der Qualität überzeugen: Die Blumenzwiebeln sollten trocken, druckfest, glatthäutig und schimmelfrei sein und sie dürfen noch keinen Austrieb haben. 


Wenn Sie zwischen kleinen und größeren Zwiebeln wählen können, greifen Sie eher zu den größeren, meist etwas teureren Blumenzwiebeln. In ihnen steckt eine größere Wuchs- und Blühkraft und sie bilden kräftigere Pflanzen und größere Blüten aus.


Wichtig ist, dass man die Zwiebeln nach dem Kauf nicht zu lange aufbewahrt, sondern sie möglichst zügig in die Erde setzt. Sie könnten sonst schlimmstenfalls vertrocknen.   


Die richtige Bodenvorbereitung ist das A und O 
Bevor die Blumenzwiebeln in die Erde kommen, sollte das Erdreich im Beet mindestens 25 Zentimeter tief ausgehoben und gelockert werden. So haben es die Wurzeln später leichter. Ist der Boden sehr schwer und lehmreich, sollte man eine etwa fünf Zentimeter dicke Kiesschicht in das Pflanzloch geben, so wird Staunässe verhindert. 


Setzen Sie die Zwiebeln mit der Spitze nach oben ein, füllen Sie Erde auf und gießen Sie alles gut an. Als Faustregel kann man sich merken, dass die Zwiebeln mit etwa der doppelten Zwiebelhöhe mit Erde bedeckt sind. Besonders schön sehen die Frühlingsblumen aus, wenn sie in einer größeren Gruppe auftreten. Lassen Sie also nicht zu viel Abstand zwischen den Blumenzwiebeln – es darf gerne üppig werden! Für ein prächtiges Tulpenbeet braucht man z.B. 40 Zwiebeln pro Quadratmeter.


Was noch wichtig ist
Die ideale Pflanzzeit für Blumenzwiebeln ist von September bis November – wichtig ist, dass der Boden frostfrei ist! Zu den Klassikern im Blumenbeet zählen Tulpen, Zierlauch, Narzissen, Hyazinthen, Krokusse und Lilien. Übrigens kann man viele Blumenzwiebeln auch in Töpfe, Kästen oder Kübel setzen. Hierbei muss man darauf achten, dass die Töpfe frosthart sind und ein Loch haben, damit das Wasser ablaufen kann. Einmal gepflanzt machen Blumenzwiebeln wenig Arbeit, es genügt, sie etwa alle zwei Wochen etwas zu gießen.


Jede frisch gesetzte Zwiebel hält in sich die Hoffnung auf das nächste Frühjahr. Zudem sehen Frühblüher nicht nur schön aus und bilden den ersten Farbtupfer im vom Winter geschwächten Garten, sondern sie stellen auch eine wichtige Futterquelle für Insekten dar. 

Wer sich im Frühjahr über so ein üppiges Tulpenfeld freuen möchte, sollte mit den Blumenzwiebeln nicht geizen.

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